Marie-Luise Lange

Curriculum vitae

Kunstvermittlerin, Künstlerin, Wissenschaftlerin, arbeitet in Berlin und Dresden
Professorin für Theorie künstlerischer Gestaltung am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft Bereich Kunstpädagogik an der TU Dresden, kunstpraktische Lehre von Performance Art, Raumkonzeption und Video

Schwerpunkte in der Lehre:
interdisziplinäre Kunststrategien in der klassischen Moderne und in der Kunst ab 1945; bes. Entwicklung und Beobachtung von Formen der Performance Art im 20./21. Jh.; Veränderung von Wahrnehmung, Körper, Sinnlichkeit durch Pop-Culture, Neue Medien und Digitalität der Medien; ästhetische Selbstbildung durch Beschäftigung mit Kunstpraxis, Wissenschaft, Alltagskultur und eigener Textarbeit; Entwicklung von Rezeptionsformen zeitgenössischer Kunst im Ausstellungskontext; Auseinandersetzung mit Weltausstellungen (wie die Biennale Venedig) als künstlerisch-wissenschaftlich-organisatorisches Gesamtkunstwerk Schwerpunkte in der eigenen Kunstpraxis: Performance Art, Fotografie, Installationen, skriptuale Protokolle, Frottage, Schreiben

Marie-Luise Lange

Ammenmärchen 1998
Ammenmärchen 1998





Ammenmärchen 1998
Ammenmärchen 1998

1955

geboren in Weimar

1973 - 1977

Studium Gymnasiallehramt Kunst und Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin mit Diplomabschluß und Staatsexamen

1977 - 1990

Forschungsstudentin, dann wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung Kunstpädagogik an der HUB; Forschungsunterricht in Kunst an mehreren Berliner Schule; Künstlerische Arbeit in den Grafikwerkstätten des Instituts für Kunstpädagogik unter der Mentorenschaft von Prof. Gernot Richter

1985

Promotion in Kunstpädagogik

1990 - 1991

Studium der Sozialtherapie am Fachbereich Sozialwissenschaften der HUB

1991 - 1992

Leiterin und künstlerische Projektarbeit im interdisziplinären Schülerfreizeitzentrum Weinmeisterhaus Berlin-Mitte

1992 - 1998

Wiss. Assistentin am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Giessen; Durchführung von fünf öffentlichen Performancewerkstätten mit Studierenden

2000

Habilitation zum Thema: "Grenzüberschreitungen - Wege zur Performance. Körper - Handlung Intermedialität im Kontext ästhetischer Bildung"

2002

Erscheinen des Buches "Grenzüberschreitung - Wege zur Performance" im Helmer Verlag Königstein

1998/99 -2000

Lehraufträge an verschiedenen Universitäten

2001

Berufung zur Professorin für Theorie künstlerischer Gestaltung ans Institut für Kunst- und Musikwissenschaft Bereich Kunstpädagogik der TU Dresden

seit 2001

Durchführung von sechs öffentlichen Performance- und Videowerkstätten an der TU Dresden

Mai 2002

Eigene Fotoausstellung an der TU Dresden

2004

Ausstellung, Buchpublikation und Videodokumentation mit Studierenden der TU Dresden zur 50. Biennale in Venedig
Ausstellung sowie öffentliche Performance- und Videoaufführungen studentischer Arbeiten zum Thema "Annäherungen an Joseph Beuys"

seit 1989

eigene Performancetätigkeit (ua. Non Kokon) Umbrien 1990; Ent-Wurzel-Ung 1993 Giessen; Raum-Zeit mit I. Friege im Theater Löbershof Gießen 1994; Im Kreise des Uroboros mit I. Friege und C.Störkel im Theater Löbershof in Gießen 1995; Ammenmärchen 1998 Fabrik Giessen; White Angels mit Marianne Fritz Berlin 2000; Kreuzstich Offenbach 2002; Dresden 2003; O.T. Künstlerhof Rehlovice/Tschechien 2004

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